Komplettinterview, Matthias Fischbach, FDP, am 28. Oktober 2020

Die folgenden zwei Fragen richteten wir an die Abgeordneten:

1. Welche Punkte aus der Regierungserklärung von Umweltminister Thorsten Glauber fanden Sie bemerkenswert?

Umweltschutz und Verbraucherschutz in Zeiten von Corona: Bremst die Pandemie Klima-Initiativen und Umweltprojekte aus? In der Regierungserklärung werden Antworten zur Umsetzung von Klima-Zielen erwartet: Welche Strategien für Klimaschutz, Gewässerreinhaltung und unbelastete Nahrungsmittel verfolgt das Ministerium und wie ist die Zwischenbilanz? Wie steht das Ministerium zu Flächenfrass, Feinstaubbelastung oder Plastikmüll?

 

2. Wie stehen Sie zu der Notwendigkeit ein Bayerisches Transparenzgesetz zu etablieren? (Drs. 18/10684)

Auszug aus dem Antrag: „Eine demokratische Gesellschaft braucht mündige und gut informierte Bürgerinnen und Bürger. Hier haben Staat und Politik eine Bringschuld. Sie müssen sich erklären, ihre Vorhaben und Entscheidungsgrundlagen nachvollziehbar machen und veröffentlichen, Barrieren abbauen und sich öffnen. Sie müssen transparenter werden, auch und gerade mit Hilfe der neuen Medien. Durchsichtig und transparent heißt jedoch nicht gläsern. Es gibt Grenzen. Diese sind dem Schutz persönlicher Daten, Betriebs-und Geschäftsgeheimnissen und auch staatlichen (Sicherheits-) Interessen geschuldet. Im Vordergrund steht  aber  das  Recht  der  Bürgerinnen  und  Bürger  auf  umfassende  Information.  Dem soll durch ein Bayerisches Transparenzgesetz entsprochen werden.“